Einführung in Evernote

Das Wichtigste vorweg: dieser Blogbeitrag wurde von Evernote weder beauftragt, noch wird er bezahlt. Allerdings enthält er Affiliate-Links. Wenn du über diesen Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. An deinem Preis ändert sich dabei nichts. Ich sehe nicht, wer was kauft.

Ich benutze Evernote* schon seit einigen Jahren für Notizen jeglicher Art. Seien es neue Rezepte oder auch meine Blogideen. Vor einiger Zeit bin ich dazu übergegangen, es auch für meine Familienforschung zu nutzen. Und ich hatte es ja schon angekündigt, ich möchte auf diesem Blog gerne auch die Tools und Software teilen, mit denen ich mir das Leben einfacher mache – beziehungsweise, es versuche.

Hier geht es los mit einer Einführung in Evernote – detaillierte Funktionen und konkrete Beispiele anhand meiner Nutzung folgen.

Was ist Evernote*?

Ganz einfach gesagt, ist Evernote ein Onlinenotizbuch bzw. eine Onlinekladde, in der ich mehrere Notizbücher anlegen und verwalten kann.

Wenn man etwas ins Detail geht, kann Evernote sehr viel mehr als das.

In meinen Notizen muss ich mich nicht nur auf Text beschränken. Ich kann Bilder, Fotos, Dateien oder auch Aufgaben in meinen Notizen anhängen oder verlinken. Und sehr gerne nutze ich auch die Möglichkeit, Informationen aus dem Internet durch den sogenannten „Web Clipper“ direkt in meinen Notizen zu speichern.

Sehr geholfen hat mir das wirklich in meinen Notizen zu Blogideen, aber auch bei der Ahnenforschung kann das sehr hilfreich sein.

Research Log

Ich habe zum Beispiel eine Notiz pro Person als sogenannten „Research Log“. In dem notiere ich genau, was ich von dieser Person suche, wo ich gesucht habe oder noch suchen möchte, was ich gefunden habe und auch was ich NICHT gefunden habe. Das ist für mich genauso wichtig wie Ergebnisse. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie oft ich zu Beginn meiner Ahnenforschung ein- und dieselbe Quelle drei bis vier Mal angefasst habe, nur weil ich mir nicht aufgeschrieben habe, dass ich dort schon war und nichts gefunden habe.

Und wenn ich also einen Beitrag im Netz finde, von dem ich denke, er könne zu einer meiner Personen passen, dann „clippe“ ich den einfach an die Notiz und weiß das nächste Mal, dass ich dort genau nachhaken muss.

Mit Evernote kann ich also einen digitalen Ort schaffen, an dem ich alle meine Notizen zusammenfüge. So habe ich alles an einem Ort und weiß genau, wo ich suchen muss. Und dank der Nutzung von Schlagwörtern – ja, ich bin wieder bei #Hashtags – finde ich auch alles schnell wieder. Wenn ich denn daran denke, auch jede Notiz vernünftig zu verschlagworten.

Und das Beste für mich als Vielreisende? Ich kann Evernote auf mehreren Geräten gleichzeitig synchronisiert nutzen. Mit dem kostenfreien Tarif „Evernote Free“ kann ich das auf zwei Geräten gleichzeitig machen. Ich muss meine Ahnenforschung und alles drum herum in der Cloud haben, damit ich von überall darauf zugreifen kann, wenn mir Ideen durch den Kopf schiessen.

Und auf den Geräten kann ich die Daten einmal synchronisieren und dann offline gehen und auch offline arbeiten. Bei der nächsten Anmeldung synchronisieren sich die Daten wieder.

Jede*r so wie er/sie mag

Was mir ja an Evernote* besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass alle es so für sich organisieren können, wie sie möchten. Ich habe meine Notizen z.B. in Notizbüchern abgelegt. Habe quasi eine Unterstruktur angelegt. Und jede Notiz (wie oben schon erwähnt) mit Schlagworten versehen.

Das muss aber nicht so sein. „Mein perfektes System“ kann für jemand anderen total unsinnig sein. Ich mag meine Notizen in passenden Notizbüchern. Ich habe auch in der Papierversion verschiedene Notizbücher für verschiedene Themen. Bei mir liegen immer mindestens vier Stück auf dem Schreibtisch (Job, Nebenjob, Privat und Ahnenforschung). Andere sortieren ihre Notizen gar nicht und nutzen in Evernote lieber die Suche, die durch die Texterkennung auch angehängte Dokumente, Visitenkarten etc. durchsucht.

Und wie sieht es nun aus?

Ich zeige Euch hier mal meine Startseite von Evernote, mein Dashboard. Dort seht Ihr die Notizen, die ich zuletzt angefasst habe, daneben dann meine Aufgaben, die ich jeweils in Notizen vermerkt habe, deswegen steht da teilweise nur „Geburtsdatum“. Dazu habe ich meinen Kalender mit Evernote verlinkt. Und die Notiz, die ich am meisten benötige, habe ich auf die Pinnwand geheftet, um immer Zugriff darauf zu haben. Das ändert sich je nach Forschungsfokus. Manchmal ist es auch eine Abschrift von einem Kirchenbuchindex. Hauptsache, ich komme schnell da ran.

Mir hat Evernote die Ahnenforschung sehr erleichtert, ich mag die Verlinkungen der verschiedenen Notizen, seien es nun Personen, Orte, Archive oder Bibliotheken.

Ich hoffe, dass Euch diese kleine Einführung in Evernote* geholfen hat. Und als nächstes erzähle ich Euch, wie ich mit meinen Research Logs arbeite.

Ein Gedanke zu “Einführung in Evernote

  1. Pingback: Research Logs in Evernote | Die Welten verbinden

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.