Stammbaumeinstellungen – Öffentlich? Privat?

Hier ein Zitat aus meinem Rückblick „RootsTech, die DNA-Genealogie & Ich„.

Bitte beachtet aber das Folgende: um den Test nutzen zu können, muss man ein eigenes Konto bei Ancestry haben bzw. einrichten.

Auch macht es nur Sinn, wenn man bereits einen Stammbaum hat, den man hochlädt oder wenn man einen erstellt. Nur der Test an sich, ohne Daten dazu, ist nicht besonders hilfreich.

 

Daraufhin bekam ich mehrere Male die Frage gestellt, ob denn der Stammbaum öffentlich sein muss und welche Stati bei den Privatsphäreeinstellungen es überhaupt geben würde.

Von daher hier eine kurze Erläuterung.

Stammbaumeinstellungen

Die Einstellungen für den Stammbaum finden sich sehr einfach. Ihr müsst den passenden Stammbaum (wenn Ihr mehr als einen habt) anklicken, dort öffnet sich ein drop-down Menü und Ihr findet als Unterpunkt die Stammbaumeinstellungen.

Stammbaumeinstellungen

 

Datenschutzeinstellungen

Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit den Einstellungen bezüglich des Datenschutzes für Euren Stammbaum.

Datenschutzeinstellungen

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Stammbaum zu klassifizieren

  • Öffentlicher
  • Privat und durchsuchbar
  • privat und nicht durchsuchbar

 

Was sind die Unterschiede?

Öffentlicher Stammbaum – naja, eigentlich ist er halböffentlich. Denn er ist – im Gegensatz zu vielen Befürchtungen – nicht einfach in den Weiten des Internets auffindbar. „Öffentlich“ bedeutet hier, dass er für die Nutzer mit einem Ancestry Konto aufzufinden und einzusehen ist. Die Daten des Stammbaums werden von  Ancestry indiziert und so in den Suchergebnissen gezeigt. Mit dem Klick auf den Link in den Suchergebnissen landet der Suchende auf Eurem Stammbaum zur Ansicht.

Privat und durchsuchbar – auch dieser ist nur für Ancestry Nutzer zu finden. Hier werden die Daten von Ancestry indiziert und in den Suchergebnissen bereit gestellt. Beim Klick auf die Ergebnisse bekomme ich als Suchende allerdings nur die Meldung, dass es Informationen gibt und ich muss mich mit dem Eigentümer des Stammbaums in Verbindung setzen, um mehr zu erfahren.

Privat und nicht durchsuchbar – In diesem Fall ist Euer Stammbaum vollkommen abgeschirmt. Keiner weiß, dass es ihn überhaupt gibt. Übrigens Ancestry auch nicht. Der Stammbaum wird nicht indiziert und damit auch nicht durchsucht.

Auf den ersten Blick sieht man in den Datenschutzeinstellungen nur zwei von diesen Möglichkeiten – öffentlich und privat.

privat öffentlich

Aber schaut mal auf das kleine Extrakästchen unter „privater Stammbaum“. Damit stellt Ihr auf „privat und nicht durchsuchbar“ um.

Und was bedeutet das nun für den DNA Test?

Es ist eigentlich logisch, wenn ein Stammbaum nicht zum Durchsuchen bereit gestellt und so von Ancestry indiziert werden kann, können damit auch keine DNA Matches gefunden werden. Und das ist es doch, wonach wir alle suchen, oder?

Von daher lasst im Zusammenhang mit dem DNA Test die Finger von „privat und nicht durchsuchbar“.

UPDATE 6. November 21 Uhr

Jetzt wurde ich nach meinen Datenschutzeinstellungen gefragt.

Wie man in dem Screenshot oben sehen kann, ist mein Stammbaum öffentlich. Allerdings mit einer grundsätzlichen Ausnahme. Ich habe sämtliche Fotos meiner Vorfahren auf „privat“ gesetzt. Das mache ich im FTM, der mit meinem Ancestry Stammbaum synchronisiert ist.

Der Grund ist folgender: ich habe wiederholt „meine“ Fotos in anderer Leute Stammbäume wieder gefunden. Was ja per se erstmal nicht schlimm ist. Das wird es nur, wenn sie dort anderen Leuten zugeordnet sind. Reicht halt für manche, wenn ein Wilhelm Schmidt eine Katharina geheiratet hat.

 

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