Alles fertig für die RootsTech in London

Vor etwa zweieinhalb Jahren hatte ich das erste Mal die Möglichkeit zur RootsTech nach Salt Lake City in die USA zu reisen. Und leider aus das bisher einzige Mal.

Ich war total hin und weg. Die Lokation ist super, die Organisation (fast) perfekt. Irgendetwas finde ich ja immer 🙂

Die Professionalität der Veranstaltung  hat mich schlichtweg umgehauen. Ich wollte unbedingt wiederkommen.

Aber der Weg über den großen Teich ist weit und auch nicht gerade günstig, von daher wurde der nächste Trip verschoben und verschoben.

Letztes Jahr kamen dann die ersten Gerüchte auf, dass RootsTech nach Europa kommen würde. Ich habe natürlich gehofft, dass die Organisatoren sich für Deutschland entscheiden würden.

Aber es wurde dann London. Ich denke mal, ein Grund war die Sprache. Schade eigentlich. Nicht falsch verstehen, ich mag London, habe eine Weile dort gelebt und gearbeitet, aber die Stadt ist einfach unfassbar teuer! Und Brexit tut gerade das Übrige dazu.

Dann eben London 

Aber gut, die Entscheidung war gefällt und dann geht es nach London. Der 3 Tages-Pass war schnell gekauft. Schwerer war dann schon die Suche nach einer Unterkunft. Ich habe ein günstiges (für London) AirBnB in der Nähe der ExCel, dem Veranstaltungsort gefunden.

Die Anreise hat mir allerdings etwas Kopfschmerzen bereitet. Am einfachsten und schnellesten ist natürlich der Flug, aber irgendwie sträubte ich mich lange dagegen und machte mich also auch auf die Suche nach Zugverbindungen. Frankfurt – London St. Pancras dauert mit dem ICE und dem Eurostar auch nur knapp 6 Stunden. Wenn ich über Heathrow fliege dauert meine An- und Abreise mit dem Flieger nur knapp 1 Stunde weniger.

ABER: ich zahle mit dem Flieger wirklich um einiges weniger!

Irgendwie erschliesst sich mir das nicht, warum das so sein muss, aber das ist eine andere Diskussion. Und ja, ich weiß, dass es an der Kerosinsubventionierung liegt.

Ende vom Lied? Ich fliege also doch. Von Frankfurt nach London City, von dort kann ich quasi zu meiner Unterkunft und zur ExCel laufen.

Und dann gibt es in meinem Küchenschrank ja noch diesen Stapel an Kundenkarten und da fanden sich doch tatsächlich noch vier Oyster Cards mit Guthaben drauf. Und auf meiner Starbucks UK Karte sind auch noch ein paar Pfund. Mindestens der erste Kaffee ist also gesichert 🙂

Vorbereitungen – ein Segen und Fluch

Als erstes habe ich angefangen, bei Twitter eine eigene Liste für die RootsTech zu bauen. Dort sammel ich die Teilnehmer und Speaker, denen ich auf Twitter folge. So kann ich mich während der Veranstaltung ganz auf diese Gruppe konzentrieren.

Als nächstes habe ich meine RootsTech App auf den neuesten Stand gebracht. Aber was soll ich sagen? Vorbereitungen sind zwar gut und hilfreich, aber manchmal machen sie einem das Leben auch schwieriger. Denn kaum schaue ich mir die Übersicht der Kurse und Vorträge an, will ich ALLES sehen.

Meine Favoriten platzen aus allen Nähten und ich müsste mich klonen, um das alles hinzukriegen. Also muss da noch mal nachjustiert werden. Es fliegen alle Vorträge raus, die ich besuchen wollte, um moralische Unterstützung für die Präsentierenden anzubieten.

Tut mir leid, meine Lieben.. Ihr müsst ohne mich auskommen. Aber Ihr schafft das, ich glaube an Euch! 🙂

Auch die Anfängersessions, die ich mir interessehalber (wie machen andere das denn) gerne anschauen, fliegen raus, wenn sie sich überschneiden. Genauso wie Vorträge, die ich mir auch in Deutschland anschauen kann.

Ich werde mich hauptsächlich auf DNA Kurse und Vorträge konzentrieren. Gefolgt von Tools und Software.

Und ganz besonders freue ich mich auf einen KeyNote Speaker: Dan Snow

Ich folge ihm schon seit einigen Jahren auf Twitter und liebe seine Geschichtsdokumentationen, die hier in Deutschland ab und an auf Phoenix laufen.

Ich fürchte, ich werde ihm für eine Fanselfie auflauern..wenn Ihr also zwischen ihm und mir steht – rutscht beiseite 🙂

Ich freue mich auf nächste Woche – ich freue mich auf tolle Vorträge und Kurse. Darauf, tolle Menschen wiederzusehen, die ich in Salt Lake City kennengelernt habe. Und darauf, virtuelle Kontakte auch „in echt“ zu treffen. Und ja, ich freue mich drauf, nach London zurück zu kehren.

Netzwerken ist alles

Wer von Euch ist auch dabei? Lasst es mich wissen, ich freue mich über Kaffeedates.

Und für die, die zu Hause bleiben müssen: folgt mir auf Twitter oder Instagram unter @barbffm

Und speichert Euch den Hashtag #RootsTechLondon ab. Ich bin mir sicher, die sozialen Netzwerke werden glühen.

 

2 Gedanken zu “Alles fertig für die RootsTech in London

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